Fragen und Antworten

Wie viele theoretische Pflichtstunden muss ich absolvieren? Welche Sonderfahrten benötige ich für die praktische Führerscheinprüfung? Egal, welche Frage Dir im Kopf herumspukt, wir haben die Antworten! Hier findest Du die wichtigsten Informationen rund um die Führerscheinausbildung auf einen Blick.

Eine erfolgreiche Führerscheinausbildung ist aber immer auch von persönlichen Faktoren abhängig. Deshalb stimmen wir unser Ausbildungskonzept gemäß Deiner individuellen Bedürfnisse gemeinsam mit Dir ab.

Wir freuen uns, Dich hierzu in unserer Fahrschule zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch begrüßen zu dürfen! Vereinbare gleich online einen Termin.

WAS MUSS ICH BEIM REIFEN BEACHTEN?

1. Winterreifenpflicht – ja oder nein?

Man nennt es situative Winterreifenpflicht: Vorgeschrieben sind Reifen, die eine M+S-Kennzeichnung (Schnee und Matsch) aufweisen. Dies ist in der Straßenverkehrsordnung unter Paragraph 2, Absatz 3a geregelt. Reifen, auf denen zusätzlich ein Bergpiktogramm nebst Schneeflocke zu finden ist, sind besonders für den Einsatz auf Schnee und Eis geeignet. Für das Fahren mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen werden ein Bußgeld von 60 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister fällig. Bei Verkehrsbehinderungen oder Unfällen schlagen die Gesetzeshüter dementsprechend härter zu. Denn das Auto muss den Witterungsverhältnissen angemessen bereift sein.

2. Sind Ganzjahresreifen im Winter erlaubt?

Allwetter- oder Ganzjahresreifen verfügen über die M+S-Kennzeichnung und vereinen sowohl die Eigenschaften eines Sommer- als auch eines Winterreifens. Sie dürfen bei allen Wettersituationen gefahren werden, also auch auf winterlichen Straßen. Aber: Sie sind nur ein Kompromiss. Auf Eis und Schnee sind sie dem Winterreifen deutlich in puncto Handling, Bremsen und Traktion unterlegen. Besonders in den schneereichen Gebieten der Alpen oder der Mittelgebirge ist daher nur der Winterreifen sinnvoll.

3. Von O bis O – gilt das noch?

Das hat der Autofahrer intus: Die Reifen werden zu Ostern und im Oktober gewechselt. Diese Faustregel ist im Großen und Ganzen sinnvoll, denn es kann bereits im Oktober schneien. Mit Ostern ist das aber so eine Sache: Ostersonntag ist nämlich immer am Sonntag, der dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang folgt. Ostern kann daher im März oder April sein – und im April schneit es häufig noch. Man sollte spätestens Ende April und frühestens im Oktober umgerüstet haben.

4. Ist es wahr, dass Sommerreifen unter 7 Grad Celsius schlechter haften?

Dass Sommerreifen unter 7 Grad einen schlechteren Grip als Winterreifen aufweisen, ist heutzutage nur bedingt richtig. Moderne Sommerreifen können auf Nässe und bei trockenen Bedingungen gegenüber Winterpneus auch noch knapp über dem Gefrierpunkt Vorteile in puncto Traktion und Bremsverhalten aufweisen. Das liegt an den neuen Reifenmischungen, den breiteren Reifen, die im Einsatz sind – und an den verbesserten Laufprofilen. Man sollte aber auf sein Auto hören: Moderne Fahrzeuge warnen, wenn die Temperatur niedriger als 3 bzw. 4 Grad plus ist. Dann sollte man noch umsichtiger fahren.

5. Wann muss man neue Reifen kaufen?

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Doch sicher sind Reifen erst mit 4 Millimetern Profiltiefe. Die Reifenindustrie rät sogar zu 5 Millimetern, was ganz sicher nicht schaden kann. Denn: Je weniger Profil ein Reifen hat, desto schlechter sind seine Bremswerte besonders auf nasser Fahrbahn, und auch die Traktion lässt deutlich nach. Besonders im Winter empfehlen sich Reifen mit möglichst viel Profil. In Österreich und der Schweiz gelten Winterreifen mit weniger als 4 Millimeter Profiltiefe übrigens als Sommerreifen.

6. Wie alt dürfen Reifen eigentlich sein, wenn das Profil passt?

Die letzten 4 Ziffern der DOT-Kennzeichnung (DOT ist die Abkürzung der US-Verkehrsbehörde Department of Transportation) auf dem Pneu verraten, wann – also in welchem Jahr und Monat – der Reifen produziert wurde. Die Zahl 2616 steht zum Beispiel für die 26. Kalenderwoche 2016. Aber: Ein Verfallsdatum für Reifen gibt es nicht. Nur bei Anhängern soll der Reifen nicht älter als sechs Jahre sein, sonst darf man statt 100 nur noch 80 km/h fahren Ob ein Reifen nach sechs oder acht Jahren noch ausreichende Hafteigenschaften aufweist, hängt von der Reifenmischung, der UV-Strahlung und Hitze, denen er ausgesetzt ist, von der Lagerung und vom Alterungsprozess des Gummis ab. Mit dem Alter härten Reifen zunehmend aus, die Weichmacher gehen verloren, das heißt, das Material wird porös und rissig. Man sollte daher aus Sicherheitsgründen eher nicht zu sehr alten Reifen greifen.

7. Welche Reifengröße darf man fahren?

Im Gegensatz zum Sommerreifen, der immer mindestens für die im Fahrzeugschein angegebene Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs zugelassen sein muss, darf der Winterreifen einen geringeren Geschwindigkeitsindex aufweisen. Erkennbar ist dieser Index an einem einzelnen Buchstaben auf dem Reifen. S steht zum Beispiel für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, H für 210 km/h und V für 240 km/h. Die Reifendimension ist so angegeben: 185/65 R16 91T. Die 185 steht für die Reifenbreite in Millimetern, die Zahl 65 für das prozentuale Verhältnis von Reifenhöhe zu Reifenbreite, die 16 gibt den Felgendurchmesser in Zoll an und die 91T die Traglast des Reifens. 91T stehen für 615 Kilogramm pro Rad. 

KONTROLLLEUCHTEN

WIE FINDE ICH DIE PERFEKTE FAHRSCHULE FüR MICH?

Bei der Auswahl DEINER Fahrschule solltest du den Preis natürlich nicht aus den Augen verlieren. Trotzdem gilt es auch, darauf zu achten, welche Gesamtleistung hinter dem Preis steht. Frage dich zuerst: "Was ist MIR wichtig?". Fühlst Du Dich wohl, wenn du in die Fahrschule kommst? Wie geht das Team mit dir um, wenn du zum ersten Mal rein kommst? Sind eventuell andere Fahrschüler da - wie wirken sie auf dich? Fröhlich. Entspannt. Gelangweilt. Wie verläuft die Beratung? Wird auf Dich eingegangen? Wirst Du gefragt, was DIR wichtig ist? Oder wird einfach der übliche 08/15-Text runtergeleiert und am Ende die Preise hingelegt? Besteht das Angebot aus reinen Standards oder hat sich das Team Gedanken darüber gemacht, was eine optimale Ausbildung heute außerdem benötigt? Was erhältst du alles on Top?

WIE VIELE FAHRSTUNDEN BENöTIGE ICH?

12 Sonderfahrten sind gesetzlich vorgeschrieben. Wie viele Übungsstunden Du benötigst, hängt davon ab, wie schnell Du Dich im laufenden Verkehr einfügst und sicher fühlst.

WIE VIELE THEORIESTUNDEN BENöTIGE ICH?

Der Theorieunterricht ist in 14 Einheiten unterteilt. Diese sind Pflicht.

WANN KANN ICH MICH ZUM FüHRERSCHEIN ANMELDEN?

Der Gesetzgeber erlaubt die theoretische Prüfung drei Monate vor Deinem 18. Geburtstag, die praktische Prüfung einen Monat vorher. Für das begleitete Fahren gilt dasselbe entsprechend vor Deinem 17. Geburtstag.

WIEVIEL KOSTET MICH EIN FüHRERSCHEIN UND MUSS ICH ALLES AUF EINMAL BEZAHLEN?

Die Kosten für den Führerschein setzen sich zusammen aus dem Grundbetrag (GB), den Übungsfahrten (ÜF) und den Sonderfahrten (SF). GB und SF sind Festpreise. Die Variable besteht in den Übungsfahrten. Es ist halt so: während Max etwas mehr Zeit braucht, um die nötige Sicherheit zu bekommen, ist Lena überdurchschnittlich schnell bereit für die Prüfung und benötigt entsprechend weniger Stunden. Hinzu kommt noch der Betrag für die Vorstellung zur praktischen Prüfung. Zusätzlich fallen (fahrschulunabhängig) dann noch die TÜV Gebühren für die theoretische und die praktische Prüfung an.

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